Entscheidungsfindung als Wettbewerbsvorteil

Ist eine Entscheidung gut, schlecht oder neutral ?

Gerade wenn es darum geht künftige Wettbewerbsvorteile zu generieren ist diese Frage ein wichtiges Erfolgskriterium. Hintergrund dieser Überlegung sind verschiedene Erfahrungssituationen die zum Nachdenken angeregt haben. Einige Basisüberlegungen dazu, von denen ich ausgehe, dass mit diesen die meisten Entscheidungsträger konfrontiert werden, habe ich nachfolgend als Fragen zusammengefasst.

 

Wie gehe ich mit der Entscheidungsfindung um?

  • Treffe ich die Entscheidung alleine, oder
  • Treffe ich die Entscheidung im Team

Nach meiner Erfahrung wird bereits mit dieser Entscheidung die Richtung der Entscheidung vorgegeben.

Vorausgesetzt es gibt im Team keine dominante Persönlichkeit, so sind Entscheidungen im Team wohl eher zurückhaltender, mehr auf Sicherheit gerichtet. Bei unklarer Zukunftstransparenz, Wissenslücken, Neuem oder ähnlich unklaren Fragen wird die Entscheidung daher wohl eher dagegen ausfallen.

Wird eine Entscheidung von einer Person alleine getroffen, dann wird diese voraussichtlich so ausfallen, wie die Persönlichkeit der jeweiligen Person geprägt ist, oder so, dass die meisten Vorteile der Entscheidung bei der Person selbst liegen, die diese Entscheidung trifft.

Diese Aspekte sollten für künftige Wettbewerbsvorteile und bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden.

 

Wann ist eine Entscheidung neutral ?

Dies sehe ich dann, wenn die Auswirkungen, Kosten oder Konsequenzen vernachlässigbar sind, denn dann ist es egal ob diese positiv oder negativ ausfällt.

 

Wann sollte eine Entscheidung alleine, wann im Team getroffen werden?

Unter der Annahme, dass wir hier von Unternehmensführung und der richtigen Ausrichtung einer Firma auf die Zukunft ausgehen, sowie der Überlegung, dass es sich um große Entscheidungen handelt, die i.d.R. mit hohen Investitionen bzw. großen Veränderungen einhergehen, so halte ich nachfolgende Überlegung für ein gutes Indiz den richtigen Entscheidungsweg für künftige Wettbewerbsvorteile zu gehen.

Heute bin ich überzeugt, dass es bei großen Entscheidungen bereits im Vorfeld konkrete Hinweise gibt, was die „richtige“ Entscheidung ist, bzw. wie vorgegangen werden sollte. Ein deutlicher Hinweis für den späteren Erfolg einer Bejahung einer offenen Frage ist aus meiner Sicht, die heutige Begeisterung für die Aufgaben, die nach einer solchen Entscheidung folgen. Sind Sie begeistert, ja beseelt von einer Idee, dann müssen Sie in diese Richtung gehen, also die Entscheidung möglichst alleine treffen. Dann ist auch die Energie, der Mut und die Leidensfähigkeit da eine Entscheidung letztlich zu einem positiven Erfolg zu führen.

Prüfen Sie daher Ihre Begeisterung für eine Entscheidung und machen Sie Ihre Entscheidung zum künftigen Wettbewerbsvorteil.

Hält sich dagegen die eigene Begeisterung bzw. Überzeugung in Grenzen, dann kann die Entscheidung im Team besser sein. Gleiches gilt, wenn das i.d.R. finanzielle Risiko unangemessen hoch ist. Auch in diesem Fall wäre der Rat eines geeigneten Beraters sicher hilfreich, der bei der Einschätzung des Risikos ein professionelles und ein hilfreiches Feedback zur Aufgabenstellung gibt. Auch hier sollten Sie auf die Grundhaltung und den Erfahrungshintergrunds ihres Beraters Wert legen. Je nachdem ob dieser eher „ängstlich“ bzw. mehr „mutiger“ ist, wird dies die Entscheidung beeinflussen.

Ich wünsche alles Gute und die richtigen Entscheidungen für Ihre Wettbewerbsvorteile.

Dipl.-Wirtsch. Ing. (FH) Rolf Popp

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